FDP Ortsverband Lichtenfels

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Küstner jüngster Ortsvorsteher


Quelle: Waldeckische Landeszeitung |  19.05.2016

Seite 11

Dalwigksthaler Ortsbeirat wählt 26-Jährigen zum Chef des Gremiums - Drei Stellvertreter - Mitbestimmung im Blick

Dalwigksthal. Der 26-jährige Joscha Küstner wurde bei der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirats Dalwigksthal einstimmig zum neuen Ortsvorsteher gewählt. Küstner ist somit der jüngste Ortsvorsteher in Lichtenfels und einer der jüngsten auf Kreisebene.

Als außergewöhnlich gestaltete sich auch die Wahl des stellvertretenden Ortsvorstehers. Mit der Wahl von drei stellvertretenden Ortsvorsteherinnen und -vorstehern sowie einem Schriftführer sollen zukünftig die vielfältigen Aufgaben des Ortsbeirats auf mehrere Schultern verteilt werden. Bürgermeister Uwe Steuber dankte Manfred Mütze und Harald Wagener, die bei der Kommunalwahl nicht mehr angetreten waren, für ihr langjähriges Engagement.

Sein besonderer Dank galt Harald Wagener, der das Amt des Ortsvorstehers 15 Jahre bekleidete und sich weit über die Aufgaben des Ortsvorstehers hinaus für Dalwigksthal eingesetzt hat. Manfred Mütze war zehn Jahre Mitglied des Gremiums. Im Anschluss an die Sitzung berichtete Stefanie Koch über die Ergebnisse ihrer Fragebogenaktion „Gemeinsam leben, Zukunft gestalten“. Die Resultate der Befragung zeigten unter anderem, dass das Projekt Dorftreff & Kneipe Schule Dalwigksthal von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird und das Dorf als Ganzes belebt hat.

Das Projekt wurde 2012 unter Federführung des Ortsbeirates von den Dalwigksthalern entwickelt und mit Unterstützung der Stadt Lichtenfels und der LEADER-Region Kellerwald-Edersee umgesetzt.

Auf Grundlage der Ergebnisse von Stefanie Koch wird sich der neue Ortsbeirat besonders mit Themen wie Beteiligung und Verbesserung der Mitbestimmungsmöglichkeiten beschäftigen. Florian Schmoll nimmt bereits an einer Ausbildung zum Engagementlotsen der Landesehrenamtsagentur teil. (r/md)

 

So hat Lichtenfels gewählt

Quelle: Waldeckische Landeszeitung - 08.03.2015

CDU: 28,0 % SPD: 23,6 % Grüne: 7,9 % FDP: 17,3 % WGL: 20,8 % GBL: 2,4 %

Dalwigksthal: CDU: 20,0 % (390 Stimmen), SPD: 24,9 % (486), Grüne: 10,1 % (196), FDP: 28,1 % (548), WGL: 16,9 % (330), GBL: 0,0 %;

Fürstenberg: CDU: 23,4 % (981), SPD: 18,8 % (788), Grüne: 8,1 % (340), FDP: 26,8 % (1124), WGL: 21,8 % (915), GBL: 1,0 % (40);

Goddelsheim: CDU: 44,7 % (3794), SPD: 27,4 % (2331), Grüne: 4,8 % (410), FDP: 14,9 % (1266), WGL: 8,0 % (678), GBL: 0,2 % (17);

Immighausen: CDU: 30,7 % (1176), SPD: 21,9 % (840), Grüne: 4,3 % (164), FDP: 38,1 % (1461), WGL: 4,8 % (183), GBL: 0,2 % (6);

Münden: CDU: 18,7 % (761), SPD: 28,2 % (1144), Grüne: 3,3 % (134), FDP: 7,9 % (319), WGL: 41,1 % (1668), GBL: 0,9 % (35);

Neukirchen: CDU: 15,3 % (638), SPD: 12,9 % (538) Grüne: 10,1 % (420), FDP: 21,6 % (899), WGL: 38,4 % (1596), GBL: 1,6 % (68);

Rhadern: CDU: 31,3 % (820), SPD: 28,2 % (740), Grüne: 5,8 % (151), FDP: 15,9 % (417), WGL: 17,7 % (464), GBL: 1,1 % (28);

Sachsenberg: CDU: 13,6 % (1013), SPD: 23,2 % (1721), Grüne: 15,5 % (1153), FDP: 4,8 % (357), WGL: 32,8 % (2441), GBL: 10,0 % (746).



Kommunalwahl 2016 - CDU und Grüne verlieren

 

Quelle: Waldeckische Landeszeitung - 08.03.2016

Wieder mit einer überdurchschnittlich hohen Wahlbeteiligung von 60,4 Prozent haben die Lichtenfelser am Sonntag die Zusammensetzung ihrer Stadtverordnetenversammlung neu bestimmt. 447 der insgesamt 2012 Wähler votierten mit einem Listenkreuz ohne Änderungen für eine der sechs Parteien und Wählergruppen. Knapp dreimal mehr Wähler nutzen die Möglichkeit, zu kumulieren und zu panaschieren, um ihre Stimmen auf bestimmte Personen auf den Listen zu verteilen oder einzelne Bewerber zu streichen. Vier Mandate für FDP Die CDU bleibt stärkste Kraft, verliert aber im Vergleich zur Kommunalwahl vor fünf Jahren 1,2 Prozentpunkte und damit ein Mandat. Die SPD gewinnt leicht hinzu (0,3 Prozentpunkte), stellt weiterhin fünf Stadtverordnete. In ihrer Stärke ebenfalls unverändert bleiben die Fraktionen der Wählergemeinschaft Lichtenfels mit fünf und der FDP mit vier Mandaten. Die Liberalen gewinnen 0,7 Prozentpunkte, die WGL 1,4 Prozentpunkte hinzu. Den höchsten Verlust verbuchen die Grünen, minus 2,6 Prozent. Zwei Mandate bleiben der Umweltpartei. Allerdings profitiert die Grüne Bürgerliste von der Situation: Auf Anhieb konnte die GBL, die erst im Dezember 2015 nach internen Querelen gegründet wurde, ein Mandat erringen. Dass seine Partei den siebten Sitz im Stadtparlament nur knapp verpasst, habe er „angesichts des Landestrends“ befürchtet, räumt CDU-Spitzenkandidat und Parteichef Alf Höfer ein. Dass die Union weiterhin die stärkste Fraktion bilde, sei deshalb nur ein schwacher Trost. Zumal die „Große Koalition“ dadurch ihre absolute Mehrheit von bisher zwölf Mandaten verliert. Kooperation seit 1985 Ebenso wie Höfer betont SPD-Fraktionschef Friedrich Schüttler, diese Kooperation fortsetzen zu wollen. Beide großen Parteien arbeiten seit 1985 in der Stadtverordnetenversammlung zusammen. „Keine Überraschungen“, lautet Schüttlers Fazit. Für ihn sei das Abschneiden der Wählergemeinschaft eine spannende Frage gewesen. Denn zwei WGL-Kandidaten waren auf Kreisebene für die AfD angetreten. Die Wählergemeinschaft gewinnt 766 Stimmen hinzu. WGL-Spitzenkandidat Horst Wendt wollte gestern gegenüber unserer Zeitung keine Stellungnahme zum Wahlergebnis abgeben. Mit dem Ausgang der Wahl „rundherum zufrieden“ ist FDP-Fraktionsvorsitzender Harald Kiel. Vor allem die Ergebnisse der Liberalen in den Stadtteilen Immighausen, Dalwigksthal und Fürstenberg zeigten, dass es bei der Kommunalwahl darauf ankomme, mit engagierten und an sachlichen Lösungen interessierten Kandidaten zu punkten.

 

Die neuen 23 Stadtverordneten

Quelle: Waldeckische Landeszeitung - 08.03.2016

 

In der Stadt Lichtenfels traten bei der Wahl am Sonntag sechs Parteien und Gruppen an. Als Stadtverordnete für die nächsten fünf Jahre gewählt sind:

CDU: Alf Höfer (1003 Stimmen), Friedrich Göge (890), Eckhard Schnatz (886), Helmut Bangert (779), Karl Hendrik Oppermann (673), Gerhard Buckert (640);

SPD: Friedrich Schüttler (1452), Helmut Wolf (820), Frank Krämer (788), Heide-Rose Barbe (772), Bernd Göckel (771);

Grüne: Dorli Rauch (492), Marcel Vesper (434);

FDP: Harald Kiel (917), Friedhelm Emde (773), Joscha Küstner (560) und Frank Isken (514);

WGL: Horst Wendt (925), Andreas Gunia (628), Ingolf Ibing (544), Manuel Mitze (538), Friedrich Sauer (521);

GBL: Gerd Dewender (179).

Endgültig ist die Sitzverteilung nach der Wahl damit noch nicht. Bei der konstituierenden Sitzung wird aus den Reihen der Fraktionen auch der neue Magistrat besetzt. Weitere Kandidaten der Parteien rücken dann entsprechend ins Parlament nach. Möglich ist zudem, dass gewählte Bewerber ihr Mandat in der Stadtverordnetenversammlung nicht wahrnehmen. (tk)

 

Die Preismisere in der Landwirtschaft


Quelle: Waldeckische Landeszeitung |  02.03.2016

Seite 12

         

Lichtenfelser Liberale führen Diskussion mit dem Präsidenten des Hessischen Bauernverbandes

Die Teilnehmer der FDP-Veranstaltung auf dem Betrieb von Christian Schultze in Rhadern. Foto: pr

Lichtenfels. Die FDP-Fraktion Lichtenfels hatte gemeinsam mit der liberalen Kreistagsfraktion den Präsidenten des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, zum Thema: „Preismisere in der Landwirtschaft“ eingeladen. Zunächst besuchten die Teilnehmer den Milchviehbetrieb der Familie Schultze in Rhadern.
Betriebsleiter Christian Schultze fungiert auch als Bezirksvorsitzender des Kreisbauernverbandes Waldeck.
Beim Betriebsrundgang wurden die arbeitswirtschaftliche Situation im Betrieb, aktuelle Pläne zur Weiterentwicklung der Milchviehhaltung sowie kommunalpolitische Themen erörtert. Im Anschluss trafen sich die Teilnehmer zum Frühstück im Dorftreff des Ortsteiles Dalwigksthal, der von der Bürgergenossenschaft Alte Schule betrieben wird.
Vorsitzender Bernd Wecker erläuterte Gründung und Ziele der Genossenschaft, die für viele andere Projekt als Vorbild dient. Danach wurden in einer lockeren Diskussionsrunde zahlreiche landwirtschaftliche Themen besprochen: Probleme bei Bauanträgen von landwirtschaftlichen Bauvorhaben, Schnittmengen zwischen Landwirtschaft und Tourismus, Berührungspunkte zwischen Kommunalpolitik und Landwirtschaft.

Die Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes, Stephanie Wetekam, stellte die Initiative „Natürlich gut“ vor. Karsten Schmal erklärte, die Preismisere habe mittlerweile nahezu alle Bereiche wie Schweinehaltung, Ackerbau und Milchviehhaltung erreicht. Als Ursachen nannte er unter anderem das Exportembargo gegen Russland, das Kaufverhalten der Chinesen und die Situation auf dem Welt- und Energiemarkt. Der Bauernverband könne sicherlich nicht den Markt beeinflussen, so Schmal, aber sich bei der Politik dafür einsetzen, dass optimale Rahmenbedingungen zu schaffen sind. (r)

            

 

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