FDP Ortsverband Lichtenfels

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FDP Waldeck-Frankenberg bestätigt Kreisvorstand

FDP Waldeck-Frankenberg bestätigt Kreisvorstand

Quelle: FDP Waldeck Frankenberg, 06.09.2018

„Wir sollten Freiheitskämpfer für den ländlichen Raum sein“, stimmte Dieter Schütz seine Liberalen auf den kommenden Landtagswahlkampf ein. Bei der Kreisdelegiertenversammlung des FDP-Kreisverbandes Waldeck-Frankenberg wurde der Willinger einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt.

Als Gast begrüßten die Delegierten mit Alexander Müller aus Niedernhausen ein Mitglied der FDP-Fraktion im Bundestag. Müller ist Mitglied im Verteidigungsausschuss und gab bei der Versammlung einen Überblick über die aktuelle Bundespolitik. Es gäbe zwei Sommerlochthemen: die Flüchtlingskrise sowie die Wiedereinführung der Wehrpflicht als allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen. Die FDP sei ganz klar gegen eine allgemeine Dienstpflicht, so Müller und ergänzt: „Menschen zu zwingen ein Jahr lang etwas zu machen, was sie nicht wollen, ist ein tiefer Eingriff in die persönliche Freiheit.“ Er sei aber optimistisch, dass das Vorhaben nicht umgesetzt werde, denn zur Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht sei eine Grundgesetzänderung notwendig und dafür fehle der Merkel-Regierung die Mehrheit.

Während der Wahlgänge beantwortete Alexander Müller die Fragen der Waldecker Liberalen, die diese Möglichkeit rege nutzten.

Elias Knell, Dr. Stefan Sommer und Stefan Dittmann wurden ebenfalls mit großer Mehrheit als stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende wiedergewählt. Heinz-Dieter Helfer wurde in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt, und Christopher von Bormann aus Frankenberg wurde zum Europabeauftragten gewählt, eine Position, die im Hinblick auf die Europawahl im nächsten Jahr wieder wichtige koordinatorische Aufgaben beinhaltet. Als Beisitzer wurden in den Vorstand gewählt: Theo Charalampidis (Bad Wildungen), Stefanie Wetekam (Diemelsee), Dr. Lasse Becker (Frankenberg), Bastian Belz (Battenberg), Thomas Neutze (Volkmarsen), Martin Merhof (Waldeck), Adolf Graf (Bad Arolsen), Friedrich Wilhelm Tewes (Diemelstadt), Lothar Morhardt (Rosenthal), Jochen Rube (Korbach) und Heinz Debus (Frankenberg).

Für die kommende Landtagswahl zeichnete der alte und neue Kreisvorsitzende Dieter Schütz ein klares politisches Ziel: den ländlichen Raum stärken. Es sei dabei wichtig nicht nur Schlaglöcher, sondern auch die Funklöcher zu stopfen.

Die Freien Demokraten in Waldeck-Frankenberg trauern um Ihren Ehrenvorsitzenden Otto Wilke

Quelle: FDP Waldeck-Frankenberg, 20.11.2018Mit  Otto Wilke haben wir eine große Persönlichkeit verloren.

Als Träger des Verdienstkreuzes am Bande, des Verdienstkreuzes 1. Klasse und des Großen Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, sowie der Leuschner-Medaille des Landes Hessen hat er es auf wunderbare Weise verstanden, Heimatverbundenheit mit dem weiten Horizont seines politischen Denkens zu verbinden.

Über viele Jahrzehnte hat sich Otto Wilke in unterschiedlichen Funktionen um die Freien Demokraten verdient gemacht. Er war 25 Jahre lang Abgeordneter des Hessischen Landtags, davon viele Jahre Fraktionsvorsitzender. Nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament übernahm er von 1997 bis 2007 das Amt des Schatzmeisters der FDP Hessen. Von 1984 bis 1991 war er Mitglied des FDP Bundesvorstandes.

Von 1989 bis 1993 war er Vorsitzender der FDP Kreistagsfraktion Waldeck-Frankenberg und von 1993 bis 2011 ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter mit eigenem Dezernat.

Für viele Liberale in Waldeck-Frankenberg ist Otto Wilke nicht nur durch die lange Zusammenarbeit, sondern auch durch seine freundliche, weltoffene Art zu einem wahren Freund geworden.

Durch seinen Tod ist nun auch ein Teil des gemeinsamen gesellschaftlichen Lebens der letzten Jahrzehnte von uns gegangen.

Liberale stehen für Jagd und Eigentum

Die Überarbeitung der Verordnung zum hessischen Jagdgesetz durch die  schwarz-grüne Landesregierung und die darauf folgenden Proteste der Jägerschaft nahm die FDP Waldeck-Frankenberg zum Anlass, um sich bei einem heimischen Jagdpächter über die Auswirkung der geplanten Änderungen zu informieren.

Der Jagdpächter Hans-Herwig Peter, seit 50 Jahren Jäger und seit 30 Jahren Jagdpächter, äußert sich über die bevorstehenden Änderungen: „Grundsätzlich ist die Erneuerung der Jagdverordnung notwendig, denn die bestehenden Regelungen laufen zum Ende des Jahres aus. Die Erneuerung ist jedoch von wesentlichen Einschnitten in die Handlungsfreiheit der Jäger geprägt. So werden Jagdzeiten – insbesondere auf Prädatoren – drastisch gekürzt, was sich vermutlich schädlich auf die Artenvielfalt auswirken wird. Ebenfalls sind die Kürzungen teilweise nicht nachvollziehbar, insbesondere die Jagd auf den Fuchs im Spätwinter ist wildbiologisch absolut sinnvoll und soll zukünftig verboten sein.“ Heinrich Heidel, stellv. Fraktionsvorsitzender der FDP im Kreistag und Vorsitzender des Verbandes der Jagdgenossenschaften Waldeck-Frankenberg, äußert Bedenken über die schwarz-grünen Pläne: „Das Jagdrecht ist in Deutschland seit 1848 an das Eigentum gebunden. Jegliche Aushöhlung und Beschneidung ist somit ein Eingriff in die Eigentumsrechte der Grundeigentümer. Davon sind insbesondere im ländlichen Raum viele Menschen betroffen.
Diese Beschneidung von Eigentum durch die Jagdverordnung wollen wir Freie Demokraten nicht hinnehmen. Seit diesem Zeitpunkt ist die Jagd auch nicht mehr Privileg für den Adel sondern der breiten Bevölkerung zugänglich“. „Als Kommunalpolitiker sehe ich häufig die wertvolle Arbeit die unsere
Jägerinnen und Jäger bei Naturschutz und Hegemaßnahmen leisten“, erklärt der FDP-Kreisvorsitzende Dieter Schütz. „Wir Freie Demokraten befürchten, dass die schwarz-grüne Landesregierung in Zeiten von steigenden Wildschäden mit der neuen Jagdverordnung das Pachten eines Reviers noch uninteressanter macht. Dies schlägt sich auf die Pachtpreise nieder, was am Ende dazu führt, dass die Jagdgenossenschaften weniger Geld für Landschaftspflege und Wegebau zur Verfügung haben und in diesen Bereichen die Ausgaben der Kommunen
steigen. So straft die Landesregierung nicht nur die Jägerschaft, sondern auch die Kommunalpolitiker, die jeden Cent zweimal herumdrehen müssen“, so Schütz. Elias Knell, Ortsvorsitzender der FDP-Frankenberg und ebenfalls Jäger, ergänzt: „Als Liberale sind wir davon überzeugt, dass Freiheit und Verantwortung unabdingbar miteinander verbunden sind. Gerade die Jägerinnen und Jäger, die als einzige Naturschützer auch eine umfassende staatliche Prüfung ablegen, sind ein Paradebeispiel wie die Freiheit der Jagdausübung
mit der Verantwortungsübernahme für heimische Tierarten und deren Lebensräume kombiniert wird. Dieses Prinzip der Eigenverantwortlichkeit muss den Jägerinnen und Jägern weiterhin zuerkannt werden!“

Heinrich Heidel in den Kreisausschuss gewählt

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Heinrich Heidel (63) aus Vöhl wurde in der konstituierenden Kreistagssitzung in den Kreisausschuss gewählt. Heidel kann auf 20 Jahre kreispolitische Erfahrung im Kreistag zurückblicken. Der Diplom-Verwaltungswirt Friedhelm Pfuhl aus Allendorf rückt in die Reihen der FDP-Kreistagsfraktion auf.

Freie Demokraten beschließen Liste und Wahlprogramm

Freie Demokraten beschließen Liste und Wahlprogramm

Die FDP Waldeck-Frankenberg hat ihre Liste zur Kommunalwahl am 6.März 2016 aufgestellt. Unter dem Motto "Lasst es uns anpacken" werden die Freien Demokraten mit 72 Kandidaten für den Kreistag kandidieren. FDP-Kreisvorsitzender Dieter Schütz (Willingen) wird zusammen mit einem guten Dutzend kompetenter Liberaler (Foto) die Liste anführen. Weiterhin wurde das Wahlprogramm beschlossen.
Für Lichtenfels kandidiert Friedhelm Emde aus Immighausen.

 

v.l.: Friedrich Koch, Frank Dastych, Friedhelm Pfuhl, Heinrich Heidel, Daniel Hankel,
Annegret Schultze-Ueberhorst, Elias Knell, Dieter Schütz, Theo Charalampidis,
Teresa Laukel, Stefan Sommer, Arno Wiegand

 

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