FDP Ortsverband Lichtenfels

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FDP wählt Vorstandsteam

Bei der Kreisdelegiertenversammlung der Freien Demokraten Waldeck-Frankenberg wurde Jochen Rube mit 95 % der Stimmen in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt. Die FDP-Delegierten aus dem gesamten Landkreis trafen sich in der Sachsenhäuser Stadthalle, um die turnusgemäßen Vorstandswahlen durchzuführen und die Partei auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr einzustellen.

„Ich freue mich sehr über das klare Ergebnis. Die FDP ist und bleibt eine spannende Partei und es macht mich stolz, vor Ort führen zu dürfen!“, kommentiert Rube das Ergebnis der Versammlung. Die Parteiarbeit sei durch den Corona-Lockdown kaum beeinträchtigt gewesen – „Videomeetings sind doch kein Problem mehr. Auch ‚hybride‘ Sitzungen mit Präsenz und zugeschalteten Mitgliedern werden sich zum Standard entwickeln. Unsere Ideen für das Programm sammeln wir online und die Mitglieder sind in regem Kontakt. Die Partei ist sehr lebendig!“

Das Wesen der politischen Arbeit schilderte Rube in seiner Rede den anwesenden Mitgliedern: „Politik ist immer ein Wettbewerb der Ideen und nicht reines Mehrheitsgebaren im Parlament. Gute Ideen setzen sich durch und wir haben sie – sorgen wir also dafür, dass wir sie in den Wahlkampf einbringen!“ Trotz des derzeit schwachen Bundestrends seiner Partei stärkte Rube seinem neuen Vorstandsteam den Rücken: „Ich freue mich, dass sich vor Ort auch viele junge Mitglieder und Frauen engagieren.“ Das mache ihn optimistisch für die Wahlkämpfe im nächsten Jahr.

Mit „Bildung – Wirtschaft – Digitalisierung“ umriss Rube die Eckpfeiler des Programms, das die Liberalen Ende Oktober auf einer weiteren Versammlung beraten und beschließen wollen. Dort werde auch die Kandidatenliste für die Kreistagswahl gewählt.

Arno Wiegand, Vorsitzender der Kreistagsfraktion betonte in seinem Grußwort, wie notwendig ‚frischer Wind‘ in der Kreisregierung sei: „Die GroKo verwaltet nur und lässt die wichtigen Themen liegen. Kreiskrankenhaus, Wilke-Skandal, Schul-Digitalisierung, Tourismus und bürgerferne Corona-Maßnahmen sind da nur einige Stichworte. Viele Menschen im Landkreis wünschen sich mehr Mut und Fortschritt – wir wollen das anpacken!“

Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Kreisvorsitzender: Jochen Rube (Korbach)

Stellvertreter: Stefan Dittmann (Twistetal)

Stellvertreterin: Susanne Günther (Waldeck)

Stellvertreter: Dr. Stefan Sommer (Burgwald)

Schatzmeister: David Reese (Battenberg)

Europabeauftragter: Christopher von Bormann (Frankenberg)

Beisitzer:

Stephanie Wetekam (Diemelsee), Bastian Belz (Battenberg), Thomas Neutze (Volkmarsen), Martin Merhof (Waldeck), Lothar Morhardt (Rosenthal), Frank Isken (Lichtenfels), Rebecca Reese (Battenberg), Dr. Werner Pohlmann (Frankenberg), Gerd-Wilhelm Rüsseler (Bad Arolsen), Tobias Schmidt (Korbach), Dr. Lasse Becker (Frankenberg)

 

Auf dem beigefügten Bild (v.l.n.r.):

David Reese, Bastian Belz, Dr. Stefan Sommer, Martin Merhof, Jochen Rube, Rebecca Reese, Christopher von Bormann, Susanne Günther, Frank Isken, Stefan Dittmann

Jochen Rube neuer Kreisvorsitzender

Jochen Rube an der Spitze des Kreisverbands

Quelle: fdp-wa-fkb.de 16.11.2019

Korbach. Bei der Delegiertenversammlung des FDP-Kreisverbands haben die Freien Demokraten den 35-jährigen Korbacher Jochen Rube mit einem Ergebnis von 93,9% zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Der langjährige Kreisvorsitzende Dieter Schütz hatte zuvor angekündigt, sein Amt niederzulegen. Zur neuen stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurde Susanne Günther aus Dehringhausen gewählt. Sie folgt auf Elias Knell, der ebenfalls sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Weiterhin im Vorstand bleiben Dr. Stefan Sommer (Frankenberg), Stefan Dittman (Twistetal) und Schatzmeister Heinz-Dieter Helfer.

 

Für die liberale Sache streiten

Er sei ein Mensch, der gerne streite, denn Streit, wenn er vernunftgeleitet und zielorientiert ablaufe, sei etwas Produktives und wichtig für den politischen Diskurs, erklärte Rube in seiner Vorstellungsrede. Für die liberale Sache, so Rube weiter, lohne es sich heute mehr denn je gemeinsam einzutreten. „Wir müssen uns im politischen Diskurs beweisen und Debatten führen, auch wenn wir damit anecken.“, betonte Rube.

Als Lehrer liege ihm die Bildungspolitik besonders am Herzen. Als weiteren Schwerpunkt seiner politischen Agenda nannte Rube die Agrar- und Umweltpolitik. Die zunehmende Entfremdung zwischen Landwirten und Konsumenten müsse beendet werden. „Die Debatte um Landwirtschaft, Umweltschutz und Nahrungsmittelproduktion ist so stark emotionalisiert, dass sie mitunter frei von wissenschaftlichen Fakten geführt wird. Dem müssen wir als Freie Demokraten entschieden entgegentreten.“, so Rube.
Volle Unterstützung erhielt er hier von seiner Stellvertreterin Susanne Günther, die als Landwirtin ihr Wissen aus der Praxis einbringen wolle.
Außerdem wolle er sich für gelingende Digitalisierung einsetzen, so Rube: „Gerade junge Menschen machen sich digitale Prozesse und Social Media zu Nutze – diese aufstrebende Generation wollen wir unterstützen, einen Umbruch auch politisch zu gestalten, der gesellschaftlich ohnehin längst eingesetzt hat.“

Expertise jedes Einzelnen gebraucht

Als Ziele für die interne Verbandsarbeit nannte Rube, alle Mitglieder des Kreisverbands in einen Prozess mitnehmen zu wollen, um die Kommunalwahl 2021 inhaltlich vorzubereiten.
„Wir müssen die Expertise jedes Einzelnen nutzen um ein Programm auszuarbeiten, mitdem wir dem Bürger bei der Kommunalwahl ein sehr gutes Angebot machen können.“

Ein besonderer Dank der Versammlung galt dem scheidenden Kreisvorsitzenden Dieter Schütz, sowie seinem Stellvertreter Elias Knell. Rube erklärte abschließend: „Ich danke Dieter Schütz für seinen unermüdlichen Einsatz der vergangenen 8 Jahre. Von dir habe ich politsich Vieles gelernt. Du hinterlässt riesige Fußstapfen, aber ich werde mein Bestes geben um dir ein würdiger Nachfolger zu sein.“

Arno Wiegand, Vorsitzender der Kreistagsfraktion sicherte Rube seine Unterstützung zu: „Seine gute Arbeit im Kreistag hat gezeigt, dass er für dieses Amt geeignet ist. Ich wünsche ihm viel Erfolg und alles Gute.“

Die Freien Demokraten in Waldeck-Frankenberg trauern um Ihren Ehrenvorsitzenden Otto Wilke

Quelle: FDP Waldeck-Frankenberg, 20.11.2018Mit  Otto Wilke haben wir eine große Persönlichkeit verloren.

Als Träger des Verdienstkreuzes am Bande, des Verdienstkreuzes 1. Klasse und des Großen Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, sowie der Leuschner-Medaille des Landes Hessen hat er es auf wunderbare Weise verstanden, Heimatverbundenheit mit dem weiten Horizont seines politischen Denkens zu verbinden.

Über viele Jahrzehnte hat sich Otto Wilke in unterschiedlichen Funktionen um die Freien Demokraten verdient gemacht. Er war 25 Jahre lang Abgeordneter des Hessischen Landtags, davon viele Jahre Fraktionsvorsitzender. Nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament übernahm er von 1997 bis 2007 das Amt des Schatzmeisters der FDP Hessen. Von 1984 bis 1991 war er Mitglied des FDP Bundesvorstandes.

Von 1989 bis 1993 war er Vorsitzender der FDP Kreistagsfraktion Waldeck-Frankenberg und von 1993 bis 2011 ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter mit eigenem Dezernat.

Für viele Liberale in Waldeck-Frankenberg ist Otto Wilke nicht nur durch die lange Zusammenarbeit, sondern auch durch seine freundliche, weltoffene Art zu einem wahren Freund geworden.

Durch seinen Tod ist nun auch ein Teil des gemeinsamen gesellschaftlichen Lebens der letzten Jahrzehnte von uns gegangen.

FDP Waldeck-Frankenberg bestätigt Kreisvorstand

FDP Waldeck-Frankenberg bestätigt Kreisvorstand

Quelle: FDP Waldeck Frankenberg, 06.09.2018

„Wir sollten Freiheitskämpfer für den ländlichen Raum sein“, stimmte Dieter Schütz seine Liberalen auf den kommenden Landtagswahlkampf ein. Bei der Kreisdelegiertenversammlung des FDP-Kreisverbandes Waldeck-Frankenberg wurde der Willinger einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt.

Als Gast begrüßten die Delegierten mit Alexander Müller aus Niedernhausen ein Mitglied der FDP-Fraktion im Bundestag. Müller ist Mitglied im Verteidigungsausschuss und gab bei der Versammlung einen Überblick über die aktuelle Bundespolitik. Es gäbe zwei Sommerlochthemen: die Flüchtlingskrise sowie die Wiedereinführung der Wehrpflicht als allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen. Die FDP sei ganz klar gegen eine allgemeine Dienstpflicht, so Müller und ergänzt: „Menschen zu zwingen ein Jahr lang etwas zu machen, was sie nicht wollen, ist ein tiefer Eingriff in die persönliche Freiheit.“ Er sei aber optimistisch, dass das Vorhaben nicht umgesetzt werde, denn zur Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht sei eine Grundgesetzänderung notwendig und dafür fehle der Merkel-Regierung die Mehrheit.

Während der Wahlgänge beantwortete Alexander Müller die Fragen der Waldecker Liberalen, die diese Möglichkeit rege nutzten.

Elias Knell, Dr. Stefan Sommer und Stefan Dittmann wurden ebenfalls mit großer Mehrheit als stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende wiedergewählt. Heinz-Dieter Helfer wurde in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt, und Christopher von Bormann aus Frankenberg wurde zum Europabeauftragten gewählt, eine Position, die im Hinblick auf die Europawahl im nächsten Jahr wieder wichtige koordinatorische Aufgaben beinhaltet. Als Beisitzer wurden in den Vorstand gewählt: Theo Charalampidis (Bad Wildungen), Stefanie Wetekam (Diemelsee), Dr. Lasse Becker (Frankenberg), Bastian Belz (Battenberg), Thomas Neutze (Volkmarsen), Martin Merhof (Waldeck), Adolf Graf (Bad Arolsen), Friedrich Wilhelm Tewes (Diemelstadt), Lothar Morhardt (Rosenthal), Jochen Rube (Korbach) und Heinz Debus (Frankenberg).

Für die kommende Landtagswahl zeichnete der alte und neue Kreisvorsitzende Dieter Schütz ein klares politisches Ziel: den ländlichen Raum stärken. Es sei dabei wichtig nicht nur Schlaglöcher, sondern auch die Funklöcher zu stopfen.

Heinrich Heidel in den Kreisausschuss gewählt

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Heinrich Heidel (63) aus Vöhl wurde in der konstituierenden Kreistagssitzung in den Kreisausschuss gewählt. Heidel kann auf 20 Jahre kreispolitische Erfahrung im Kreistag zurückblicken. Der Diplom-Verwaltungswirt Friedhelm Pfuhl aus Allendorf rückt in die Reihen der FDP-Kreistagsfraktion auf.

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