FDP Ortsverband Lichtenfels

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Quelle: WLZ-Online, 22.12.2020

„Neue und erfahrene Kandidaten“

Kandidatenliste der FDP Lichtenfels – Bewerber aus allen Ortsteilen

Lichtenfels - Die FDP Lichtenfels hat unter Leitung von Dieter Schütz, Bezirksvorsitzender FDP Nord-Ost-Hessen, auf ihrer Versammlung am 14. Dezember mit einem einstimmigen Votum die Liste zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung zum 14. März 2021 beschlossen. Angeführt wird die Liste von dem Fraktionsvorsitzenden im Lichtenfelser Stadtparlament, Friedhelm Emde aus Immighausen: „Ich freue mich auf den anstehenden Wahlkampf und bin begeistert von dem guten Mix aus erfahrenen und neuen Bewerberinnen und Bewerbern.“

„Insgesamt konnten wir 19 Bewerberinnen und Bewerber für die Liste gewinnen. Hierdurch ist es möglich, alle Ortsteile mehrfach zu repräsentieren und örtliche Themen in den Wahlkampf, aber auch in die spätere politische Arbeit einfließen zu lassen,“ erklärt Frank Isken, Ortsverbandsvorsitzender der FDP Lichtenfels, der auf der Liste auf Platz 2 folgt. Neben André Grebe auf Platz 3 vertreten die „Goddelsheimer Farben“ noch das Magistratsmitglied Manfred Bergener sowie Nico Kappel und Karl-Heinrich Müller. Auf den weiteren Plätzen folgen der Dalwigksthaler Ortsvorsteher Joscha Küstner, der vom Neuzugang Jens Emde unterstützt wird. Der Fürstenberger Peter Kiel möchte für seinen Schwiegervater und ehemaligen Fraktionsvorsitzenden, Harald Kiel, in das Stadtparlament einziehen.

Aus Rhadern bewirbt sich der jüngste Stadtverordnete, Mirco Grosche, erneut um den Einzug in das Stadtparlament. Mit Dirk Emmert tritt ein Neu-Sachsenberger für die Liberalen an. Aus Münden komplettiert Stefan Vesper, junger Landwirt und zweifache Familienvater, den Listenplatz 8. Als erste Frau auf der Liste steht Karlis Schultze aus Rhadern. Die Agraringenieurin möchte sich vor allem für die Interessen der heimischen Landwirte einsetzen. Die weiteren Plätze wurden wie folgt besetzt: Herbert Knipp aus Fürstenberg, Thomas Höhle aus Immighausen, Torsten Vesper aus Neukirchen, Ralf Göbel aus Rhadern, Irmhild Figge aus Münden und Hermann Hasecke aus Fürstenberg.

Mit diesem Team möchte die FDP Lichtenfels in der kommenden Wahlperiode unter anderem die Themen Stadtfinanzen in der „Nachcoronazeit“, nachhaltigen Waldumbau, ökologischere Ausrichtung und Digitalisierung der Stadt Lichtenfels angehen.

Für die Wahl in den Kreistag geht neben Frank Isken auf Platz 7 auch Friedhelm Emde auf Platz 25 der Wahlliste des FDP-Kreisverbandes Waldeck-Frankenberg ins Rennen.

Die Versammlung fand unter Einhaltung der Coronaschutzverordnung statt. Lediglich für das abschließende Gruppenfoto war im Saal der Mehrzweckhalle Goddelsheim das Abnehmen der Maske für einen kurzen Zeitraum gestattet.

Quelle: WLZ-Online, 30.10.2020

FDP- und SPD-Fraktion legen Papier als Diskussionsgrundlage vor – Initiativen bündeln

Konkrete Ideen für mehr Klimaschutz 

Lichtenfels - Den lokalen Klimaschutz deutlich zu verbessern haben sich die Fraktionen der FDP und SPD im Lichtenfelser Stadtparlament auf die Fahnen geschrieben: Einen entsprechenden Antrag hatten sie in der Stadtverordnetenversammlung im September gestellt, er wurde zur Beratung in die Ausschüsse verwiesen. Nun haben die beiden Fraktionen ein Papier vorgelegt, in dem sie ihren Antrag konkretisieren - als Diskussionsgrundlage zum bereits gestellten Antrag und um bereits bestehende Initiativen zu bündeln. „Weitere Ideen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen“, heißt es in dem Papier

 

Kommunales Energiemanagement, Stadtklima, Beratungsangebote, Erneuerbare Energien, Mobilität, CO2-Einsparung und Beteiligung der Bevölkerung werden angesprochen.
So könnten die FDP- und SPD-Fraktionen sich vorstellen, vorbehaltlich einer Förderung eine befristete Halbtagsstelle für einen Kommunalen Energiemanager zu schaffen, der ein Verbrauchscontrolling durchführt. Seine Stelle lasse sich zum Teil aus den eingesparten Energiekosten refinanzieren.
Sinnvoll sei es, energie- und klimapolitische Aspekte systematisch in die städtebauliche Planung und Erneuerungsprozesse einfließen zu lassen, Ausschreibungen generell um das Kriterium CO2-Belastung durch den Anbieter zu ergänzen. Klimaneutralität könnte auch bei neuen Wohn- und Gewerbegebieten durch eine entsprechende Ausgestaltung der Bebauungspläne Ziel sein.
Die Stadt Lichtenfels könnte ihre Vorbildfunktion auch darin unterstreichen, in dem sie den Energieverbrauch in ihren eigenen Liegenschaften bis zum Jahr 2030 um 20 Prozent gegenüber 2014 reduziere. Bienenwiesen könnten angelegt, ein systemisches Heckenmanagement geschaffen, durch die Digitalisierung von Prozessen der Papierverbrauch reduziert werden. Unter dem Titel „Stadtklima“ schlagen FDP- und SPD-Fraktion vor, das Straßenbegleitgrün auszubauen, innerorts mehr Grün zu schaffen, städtische Flächen zu entsiegeln und Schottergärten zu verbieten. Auch sei es möglich, hellere Asphaltflächen bei neuen oder zu sanierenden Straßen zu nutzen, einen Baum für jedes Neugeborene zu pflanzen und Baumpaten einzuladen, sich um die Pflege eines städtischen Baumes zu kümmern.
Um Bürger darin zu unterstützten, Energie einzusparen, könnte die Stadt ein niederschwelliges Erstberatungsangebot schaffen und Klimaschutz schon in den Kindergärten auf den „Lehrplan“ zu heben. Wenn es um erneuerbare Energien geht, sei vorstellbar, dass die Stadt sich um mehr Fotovoltaik-Anlagen und einen höheren Kraft-Wärme-Kopplungsanteil bemühe. Auch für die Stärkung regenerativer Energieerzeugung etwa durch Biogas, Sonnen- und Windenergie oder Erdwärme könnte sie sich einsetzen. Bei der Mobilität könnte die Stadt den Fuhrpark auf E-Fahrzeuge umstellen, auf bessere Busverbindungen hinwirken, ein „Dorfverbindungstaxi“ in Zusammenarbeit mit dem NVV installieren und den Radwegeplan aktiv voranbringen. Auch sollte eine nachhaltige Waldbewirtschaftung mit Fokus auf CO2-Bindungsfähigkeit des Waldes vor einer rein wirtschaftlichen Nutzung stehen. Wichtig sei zudem, Bürgerinnen und Bürger regelmäßig zu informieren und zur Mitarbeit einzuladen, heißt es in dem Papier.

CO2-Neutrale Energiegewinnung bei Familie Schultze in Rhadern

Die Fraktionen der FDP und SPD haben am vergangenen Wochenende den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Schultze in Lichtenfels – Rhadern besucht.
Neben Vertretern der Fraktionen und der Familie Schultze war auch die Geschäftsführerin des Kreisbauernverbandes Stephanie Wetekam gekommen, deren Familie in Diemelsee – Vasbeck selbst  eine Biogasanlage betreibt.

Anlass des Besuches war der kürzliche  Baubeginn für eine Hofbiogasanlage. Besonderheit dieser Anlage mit einer elektrischen Leistung von 80 kWh ist die Tatsache, dass die Energie ausschliesslich aus der hofeigenen Gülle und dem Stallmist aus der Rinderhaltung  erzeugt wird und damit ein Paradebeispiel für CO2 Neutrale Energiegewinnung darstellt
Das Betriebsleiterehepaar Christian und Karlis Schultze gaben einen umfassenden Einblick in die Planungen  die in der Genehmigungsphase durch das Büro Denhof aus Vöhl- Buchenberg begleitet wurde.


Kommende Woche beginnen die Betonarbeiten für den Fermenter, das Herzstück der Anlage. Das Blockheizkraftwerk, was ca. 40 % Strom und 60 % Wärme aus dem methanhaltigen Biogas erzeugt, wird in einem vorgefertigten Container untergebracht.
Die Wärme wird für die Beheizung des Gärbehälters und zu Heizzwecken der angrenzenden Häuser genutzt. Im Frühjahr plant Familie Schultze noch ein kleines Fernwärmenetz.Die Inbetriebnahme ist für Anfang März 2021.

Die Mandatsträger waren beindruckt und versprachen die weitere Unterstützung des Projektes im Rahmen Ihrer Möglichkeiten

Die FDP Fraktion verfolgt die Entwicklung des Betriebes Schultze schon seit vielen Jahren. Der letzte Besuch war vor 5 Jahren aufgrund der Erweiterung des Milchviehstalles.

 

Quelle: WLZ-Online, 08.09.2020

„Können nicht mehr tatenlos zusehen“

SPD- und FDP-Fraktion: Lichtenfels soll Mitglied im Bündnis „Kommunaler Klimaschutz“ werden

Die Stadt Lichtenfels soll sich stärker für Maßnahmen einsetzen, die den Klimawandel eindämmen. 
Das möchten die Fraktionen der SPD und FDP im Lichtenfelser Stadtparlament bewirken und stellen bei der Stadtverordnetenversammlung am 15. September den Antrag, dass die Stadt dem Bündnis „Kommunaler Klimaschutz“ beitritt.

 

„Wir hoffen, damit auch bei den anderen Fraktionen auf breite Zustimmung zu stoßen, denn Klimawandel ist bittere Realität und wir müssen alle etwas dagegen tun. Die globale Erderwärmung hat auch unsere Kommune erreicht, wir sehen das leider jeden Tag allein schon, wenn wir unseren Stadtwald anschauen“, erklären Heide-Rose Barbe und Hilmar Potente von der SPD sowie FDP-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Emde und sein Fraktionskollege Frank Isken.


Das Bündnis „Kommunaler Klimaschutz“ ist ein Netzwerk mit über 1800 Mitgliedskommunen aus 26 europäischen Ländern. „Wir haben während des Corona-Lockdowns gesehen, wie sich die Natur erholen kann, wenn sie die Chance dazu bekommt“, sagt Hilmar Potente, der die Idee für den Antrag hatte. Die Stadtverordnetenversammlung würde mit einem Beitritt zu dem Netzwerk anerkennen, dass Klimawandel definitiv existiert und sie sich für Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels einsetzt.
Die Eindämmung müsste in der Stadt höchste Priorität besitzen und sei grundsätzlich zu beachten. Daher sollen in Zukunft alle Entscheidungen mit einer Folgeeinschätzung zum Klimaschutz geklärt und klimafreundliche Alternativen geprüft werden. 

Die Anstrengungen der Stadt müssten verstärkt und beschleunigt werden, um das Pariser Klimaschutzabkommen auf kommunaler Ebene umzusetzen, heißt es im Antrag. Vieles werde anfangs damit etwas aufwendiger, ein Klimaschutzkonzept müsse erarbeitet und stetig weiterentwickelt werden, doch das Ziel sei es mehr als wert, sagt Potente. „Bebauungs- und Verkehrspläne, digitale Verwaltung – es greift in alle Bereiche: Das muss es auch, denn nur so können wir etwas bewirken“, betonen Friedhelm Emde und Frank Isken. Es werde ein laufender Prozess in Gang gesetzt, „wir müssen Bewusstsein schaffen, Denkanstöße geben, Ideen sammeln etwa in Workshops“, sagt Heide-Rose Barbe: „Die Bürger sollen auch sehen: Die Stadt geht voran. Wir müssen etwas tun. Wichtig ist, dass wir an der Basis anfangen – und zwar jetzt. Das schulden wir auch den nachfolgenden Generationen.

Das Bündnis „Kommunaler Klimaschutz“ setzt sich für eine Politik ein, die den lokalen Bedürfnissen gerecht wird und die Stimme der indigenen Völker zum Schutz ihrer Wälder stärkt, es will lokale Antworten auf den globalen Klimawandel geben. Klimaschutzmaßnahmen sollen nachhaltige Kreislaufsysteme unterstützen; Waren sollen lokal beschafft, es soll energie- und ressourcenschonend gearbeitet werden. Jede Mitgliedskommune verpflichtet sich, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Das funktioniert: Das Städtchen Ii in Finnland hat es geschafft, seine CO2-Emissionen um 80 Prozent zu verringern, wie der Weltspiegel unlängst berichtete. 

Vorteile für Mitglieder: Sie profitieren von den Erfahrungen anderer Kommunen, finden leichter Möglichkeiten zur Finanzierung ihrer Klimaprojekte. Jahresbeitrag für Lichtenfels: 220 Euro. (md)

FDP Ortsverband mit neuem Vorstand 

Harald Kiel tritt nach fast 25 Jahren Vorsitz in die 2. Reihe. Frank Isken übernimmt den Vorsitz.

Bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung am 4. September 2020 standen neben den Vorstandswahlen auch die Berichte aus den Gremien und aus dem Kreistag auf dem Programm.
Im Landgasthof "Waldecker Hof" konnte Ortsverbandsvorsitzender Harald Kiel neben zahlreichen Mitgliedern auch einige neue Gesichter sowie Kreisvorsitzenden Jochen Rube in der Runde begrüßen. 

Dieser war es dann auch, der die Leitung der Vorstandswahlen übernahm. In geheimen Abstimmungen wurden alle Positionen einstimmig gewählt. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender : Frank Isken (Neukirchen)

     

stellv. Vorsitzender:  Harald Kiel (Fürstenberg)

Schatzmeister: Thomas Höhle (Immighausen)

Schriftführer: Andre Grebe (Goddelsheim)

Gewählt wurden ebenfalls 2 Kreisdelegierte und 3 Ersatzdelegierte, sowie 2 Kassenprüfer. 

Aus den geschäftsführenden Vorstand ausgeschieden ist Friedhelm Emde, der bis dato Schriftführer war.

Der neue Vorsitzende Frank Isken bedankte sich in seiner anschließenden Antrittsrede bei den Mitgliedern für das Vertrauen und bei Harald Kiel für seine langjährige Arbeit als Vorsitzender des Ortsverbandes. Er hob die stets guten Wahlergebnisse als messbaren Erfolg von Harald Kiels Arbeit hervor, die stets von Freundschaft, Menschlichkeit und Teamgeist geprägt war. Für die bevorstehende Kommunalwahl sieht Isken die FDP gut gerüstet. "Wir werden wieder eine gesunde Mischung aus erfahrenen und jungen Kräften aufbieten, die auch fachlich die aktuellen Themen mit ihren jeweiligen Expertisen begleiten werden". Die Wählerinnen und Wähler sollen sich in den Themen und Personen wiederfinden und das möglichst mit Ihrer Stimme honorieren. Mit Friedhelm Emde als Fraktions- und Frank Isken als Ortsverbandsvorsitzenden soll eine "Doppelspitze" das Team erfolgreich durch den bevorstehenden Wahlkampf führen.

Im weiteren Verlauf der Versammlung stellten Friedhelm Emde und Stadtrat Manfred Bergener die Arbeit der Stadtverordneten und des Magistrats anschaulich dar, das insbesondere bei den jüngeren Anwesenden auf sehr viel Zuspruch stieß. 
FDP Kreisvorsitzender Jochen Rube berichtete aus der Kreispolitik und die Arbeit der FDP Kreistagsfraktion. 

 

 



 

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